Zündhölzer – Streichhölzer

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Lokomotiven aus zigtausend Streichhölzern

Mehr als 70 000 Streichhölzer mussten in Klaus-Dieter Degenhardts Arbeitszimmer dran glauben. Der Rentner aus Wendeburg köpfte sie und zauberte aus dem Rest wahre Kunstwerke. Aus all den kleinen Holzstückchen entstanden detailgetreue Lokomotiven.

Ein Streichholz ist eigentlich unsichtbar. Ein Gegenstand, den niemand so richtig wahrnimmt. Einmal angezündet, ist er nutzlos – und Feuerzeuge haben ihn vollends überflüssig gemacht.

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Bewegte Streichholz-Bilder mit besonderem Effekt

Manos Meisen verbindet in seiner aktuellen Ausstellung im Kabinett des Eifelmuseums in Blankenheim die Elemente Fotografie, Architektur und Kunst. Denn der Architekturfotograf aus Schleiden schwärmt besonders von der Arbeit an den freien Werken: „Wenn ich für Kunden auf Dienstreise bin, schaue ich mir immer vorher an, welche Gebäude in der Nähe liegen, die ich schon immer einmal fotografieren wollte.“

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Tipps zum richtigen Feuermachen

Nichts ist in der kälteren Jahreszeit so gemütlich wie ein Abend vor dem Kaminofen. Denn der Anblick des warmen, knisternden Feuers spricht all unsere Sinne an. Außerdem erlebt das heimische Feuermachen in Zeiten steigender Heizkosten eine starke Renaissance. Umso wichtiger ist es, bei Kaminöfen auch auf die Effizienz zu achten.

Doch haben das Anfeuern selbst und das verwendete Holz ebenfalls einen großen Einfluss. Je schneller das Holz richtig brennt, desto weniger Schadstoffe werden im Abgas mitgeführt. Und auch die Glasscheibe verrußt nicht so leicht, so dass man ungehinderten Blick auf das romantische Flammen-spiel hat.

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Brandstiftende Kunst

Ein Schlachtfeld breitet sich aus. Auf dem Boden der Emerson Gallery verteilt liegen überdimensionale abgebrannte Streichhölzer. An die Wände gelehnt wachen unterschiedlich lange dieser Streichholzmännchen über die gefallenen Kameraden. Auch ihre geschwärzten Köpfe und Rümpfe scheinen verbrannt, teilweise deformiert. Manche Gesichtspartien sind kaum mehr zu erkennen. Andere Gesichter wirken fast intakt und erinnern an Totenmasken.

Der zurzeit in China lebende deutsche Künstler Wolfgang Stiller verwendete als Vorlage seiner Streichholzköpfe chinesische Modelle. Ihre individuellen Unterschiede übertrug er auf die Hölzer. Die Länge und teilweise Deformierung und Schrumpfung der Köpfe bis zur Unkenntlichkeit wecken Assoziationen an kultische Objekte von Naturvölkern. In einer Ecke des Raumes befindet sich gleich einem Totem-Pfahl ein einzelnes freistehendes Streichholz mittlerer Größe fest auf dem Boden, der schwarze Kopf zeigt sanfte und weiche Gesichtszüge.

Preise von 3200 bis 4300 Euro, eine kleine Streichholzschachtel mit drei Hölzern 10 000, die große mit neun Hölzern 25 000 Euro. Die Emerson-Edition umfasst 20 Hölzer (60 cm lang) zu je 300 Euro. Diese Streichhölzer haben übrigens passenderweise Babyköpfe.

Kreativität zeigen: Männchen aus Kastanien und Streichhölzern basteln? Das ist keineswegs nur was für Kinder, sondern kann in einer Gruppe von Freunden richtig lustig werden. Alles, was ihr braucht, sind Kastanien, ein Korkenzieher (um Löcher für die Streichhölzer zu stechen) und Streichhölzer. Wenn ihr fertig seid, könnt ihr den Männchen mit Filzstiften noch freche Gesichter aufmalen.

Schwirrhölzer und Schweinekeule

Auf die Spuren jungsteinzeitlicher Jäger und Bauern begaben sich 16 Kinder und Jugendliche beim „Steinzeittag“ im Wittislinger Ferienprogramm. Jeder durfte mit anpacken und ausprobieren, als es darum ging, die Lebens- und Arbeitsbedingungen unserer Vorfahren vor circa 5000 Jahren wieder zu entdecken: Wie macht man Feuer ohne Streichhölzer? Lässt sich eine ganze Schweinekeule mit Feuersteinklingen häuten und zerlegen? Wie schmeckt „Steinzeiteintopf“ aus Getreide, Linsen und Wildkräutern? Wie weit lässt sich mit einer Speerschleuder werfen?

Außerdem wurden Lederbeutel gebastelt, Schwirrhölzer, ein steinzeitliches Instrument, angefertigt und kleine Tiegel und Schmuckstücke getöpfert und in einer Erdgrube gebrannt.

Eine Wanderung zum „Alten Berg“, an dem bei Ausgrabungen zahlreiche steinzeitliche Artefakte gefunden wurden, rundete das Programm ab. Den Höhepunkt am Abend stellte die von der hungrigen Schar sehnsüchtig erwartete Öffnung des Erdofens dar, in dem seit fünf Stunden die Stücke aus der Schweinskeule im eigenen Saft garten.

Nur gewürzt mit Wildkräutern und Knoblauch fand die Delikatesse, auch unter den Eltern, die gekommen waren, um ihre Sprösslinge abzuholen, reißenden Absatz.

Feuermachen ohne Feuerzeug und Streichhölzer

Die Kunst des Feuermachens ohne Feuerzeug und Streichhölzer, das Überwinden von Hindernissen, die Nahrungssuche in der freien Natur oder auch die Orientierung mittels des Kompasses – all diese (überlebenswichtigen) Fähigkeiten, die ein Outdoor-Abenteuerer beherrschen sollte, können Interessierte an nur einem Tag erlernen: während eines “Survivaltrainings”, zu dem die Volkshochschule Quickborn einlädt.

Am Sonnabend, 23. August, will der Sportwissenschaftler, Abenteuerreiseveranstalter und “Personal Trainer” Dr. Sven Arne Clausen den Teilnehmern die Kenntnisse zum Bestehen in der Wildnis vermitteln. In einem Waldgebiet in der Nähe von Pinneberg können sich die Seminar-Teilnehmer “einem einzigartigen Abenteuer” stellen.

Es gibt noch Restplätze; weitere Infos und Anmeldungen im Internet unter “www.vhs-quickborn.de”

Matchstick Puzzle

Nein, wir reden jetzt nicht davon, dass man heimlich das Haus der Eltern abfackelt oder generell einfach nur ein wenig kokelt. Das geht auch heute noch am besten mit den “echten” Streichölzern.

Nur mit den Konsequenzen, die eine solche Aktion nach sich zieht, lässt sich nicht sonderlich gut leben.

Aber die kleinen Zündhölzer waren schon immer auch für andere Sachen gut. Manche Zeitgenossen haben sogar ganze kleine Gebäude aus ihnen gebaut. Aber auch die beliebten Kastanientierchen sind mit diesen Dingern ruckzuck umgesetzt.

Eine kleine Renaissance erleben Streichhölzer derzeit im TV. Quizsendungen, wie sie im TV auf 9Live rauf und runter laufen benutzen sie derzeit recht häufig. Da wird dann z.B. eine kleine Rechenaufgabe gezeigt, die im Ergebnis falsch ist, aber durch das Umlegen eines einzelnen Streichholzes wieder stimmt. Der Mitspieler muss jetzt rausfinden, welches der besagte Streichholz ist.

Tja, und wer dieses Prinzip erkannt hat, der kann sich jetzt schon sehr genau vorstellen, um was es im DS Spiel Matchstick Puzzle by DS jetzt geht. Eben um genau solche Rätsel dieser Gattung. Aber natürlich gibt es hier nicht nur Rechenaufgaben, auch Form- oder Worträtsel werden hier geboten. Insgesamt gibt es mehr als 150 verschiedene Rätsel, 3 unterschiedliche Schwierigkeitsstufen und 2 verschiedene Spielvarianten (Normal und Time Attack). Somit ist also auch für die entsprechende Herausforderung bestens gesorgt.

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Streichhölzer gemixt

Was entsteht, wenn man Streichhölzer in den Super-Mixer gibt?

Werden wir Feuer zu sehen bekommen oder heißt das Ergebnis „Sägespäne“?

Zündholzetiketten

Die Streichholzschachtel dient nicht nur als Behälter für die Zündhölzer sondern ist auch ein ideales Werbeinstrument.

Bei durchschnittlich 40-60 Hölzern pro Schachtel sieht sich der Benutzer das Etikett sehr viel häufiger an als jede Werbung im Fernsehen. In der frühen Zeit der Entwicklung von Zündhölzern wurde überwiegend Werbung in eigener Sache gemacht, später bekamen die Etiketten eher den Charakter von Minipostern.

Abgebildet wurden Persönlichkeiten, Landschaften, Tiere, Pflanzen, Bauwerke, eben alles, was den Menschen interessiert. Schon bald erkannte man die Möglichkeit, mit Etiketten Propaganda zu machen. Sehr ausgeprägt findet man sie auf Etiketten der 50iger Jahre aus der DDR. Hauptthemen waren u.a. Erhaltung des Friedens, Volksbildung, Aufbau der sozialistischen Wirtschaft, Schutz der Umwelt.

Oft fanden sich “erhobene Zeigefinger”, die schon an Maßregeln grenzten, etwa Strom zu sparen, sich ordentlich im Straßenverkehr zu verhalten oder Brände zu verhüten. In Sachen Brandschutz gab es 1962 etwas recht Kurioses. Raritäten aus der DDR-Zündholzindustrie.

Die Nutzung zur Werbung für Produkte und Dienstleistungen jeder Art “perfektionierten” (wen wunderts?) die Amerikaner. Allerdings wurden in den USA überwiegend Buchzünder produziert. Entsprechend der unterschiedlichen Größe der Schachteln wurden natürlich auch die Etiketten in den verschiedensten Formaten hergestellt. Es gibt mehr als 20 verschiedene Größen zwischen 44×25cm und 4×2,5cm.

Nicht jedes dieser Etiketten kam auf eine Schachtel. Zum Versand wurden die Schachteln meist in Pakete und die Pakete in Kisten verpackt. Sogenannte Paket- und Kistenetiketten (Schwedische Kistenetiketten), die häufig die gleichen Motive wie die Etiketten auf den einzelnen Schachteln hatten, wurden auf die Verpackung geklebt. Diese stammen hauptsächlich aus Ländern, die Zündhölzer exportier(t)en, wie DDR, Schweden oder Tschechien.

Eine heute kaum noch gebräuchliche Form ist das sogenannte Banderoletikett, das um die Schachtel herum geklebt wurde. Eine weitere Form, die Luxuskofferetiketten dienten hauptsächlich als Blickfang auf Werbeschachteln und waren daher meist von einer besseren Papier- und Druckqualität. Heute sind sie ein begehrtes Sammelobjekt.

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Das Anzünden einer Zigarre

Vor dem Anzünden muß die Cigarre angeschnitten sein.

Für das Anzünden einer Cigarre gibt es verschiedene Hilfsmittel. Hier eignen sich vor allem Streichhölzer (es gibt extra- Lange Spezialstreichhölzer aus Zedernholz).

Gasfeuerzeug. Wachsstreichhölzer, Benzinfeuerzeuge oder gar Kerzen sollten gemieden werden, da sie den Geschmack der Cigarre beeinträchtigen.

Das Brandende der Cigarre darf nicht direkt in die Flamme gehalten werden, sondern sollte langsam dicht über der Flamme gedreht werden, damit sich die Cigarre erwärmt und der Tabak trocknen kann. Kommt die Cigarre in die Flamme, wird sie angesengt und erhält einen scharfen Geschmack.

Während Du die Cigarre weiterhin über der Flamme drehst, nimmst Du ein paar leichte Züge und entzündest so nach und nach das Brandende. Es ist auch möglich, die Cigarre so lange über dem Feuer zu drehen, bis sie sich selbst entzündet hat und einen gleichmäßig glühenden Rand aufweist.

Ob Du zum Rauchen die Bauchbinde entfernst oder nicht, bleibt Dir überlassen (Du hast sie schließlich auch bezahlt). Beim Entfernen solltest Du allerdings warten, bis sich die Cigarre erwärmt und sich der Leim des Cigarrenrings aufgeweicht hat. Andernfalls riskierst Du ein Einreißen des Deckblattes.

Der König der Streichhölzer

Der Mann betritt den Waffenladen. Sein Gesicht ist ernst, kühl, so kennt ihn die Welt. Kaum ein Foto, auf dem Ivar Kreuger lächelt oder gar lacht. Er lässt sich Zeit, kauft er eine Pistole, eine 9-Millimeter Browning, halbautomatisch, dazu Munition. Dann verlässt er den Laden und seine Spur verliert sich im Gewirr der Pariser Straßen, an diesem späten Freitagnachmittag.

Am nächsten Morgen ist Ivar Kreuger tot. Ein Mitarbeiter findet den 52-Jährigen in seiner Wohnung in der Rue Victor Emmanuel Nr. 5. Er liegt auf dem Bett, erschossen, die 9-Millimeter Browning hält er in seiner linken Hand. Es ist Samstag, der 12. März 1932, und einer der mächtigsten Finanzmagnaten der Welt ist nicht mehr am Leben.

Sein Leben, das waren die Streichhölzer. Diese kleinen Stückchen Holz mit den roten Köpfchen. Sie haben ihn unglaublich reich gemacht – unvorstellbar in unserer heutigen Zeit, wo man leere Feuerzeuge wegwirft wie Zigarettenkippen. Doch in den zwanziger Jahren sind Zündhölzer wichtig, überlebenswichtig.

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Streichhölzer bei eBay

Sturmstreichholz

Diese Form des Streichholzes wird gerne beim Campen oder Trekking, sowie beim Militär verwendet. Im Handel erhältliche Sturmstreichhölzer sind oftmals zusätzlich wasserfest verarbeitet.

Sicherheitsstreichhölzer

Sicherheitsstreichhölzer lassen sich nur an speziellen Reibflächen entzünden. Ein Selbstentzünden ist dadurch nahezu ausgeschlossen.

Der Zündkopf enthält Schwefel (Schwefelholz) oder Antimontrisulfid als Reduktionsmittel und Kaliumchlorat als Oxidationsmittel, sowie Zusätze wie Leim, Paraffin oder Farbstoff. Die Reibefläche besteht aus einer verleimten Mischung aus Glaspulver und rotem Phosphor. Das Holzstäbchen, meist Espenholz, ist mit Paraffin getränkt, um die Brennbarkeit zu verbessern. Die Imprägnierung mit wasserlöslichen Phosphatsalzen wie z. B. Ammoniumhydrogenphosphat (siehe auch Löschpulver) verhindert ein Nachglühen.

Durch das Streichen des Zündkopfes an der Reibfläche bleiben Spuren des Phosphors am Zündkopf haften. Die Mischung aus rotem Phosphor und Chlorat ist schon bei leichtem Druck hochexplosiv (Armstrongsche Mischung), führt jedoch in diesen Spuren nur zur gefahrlosen Entflammung der brennbaren Stoffe und schließlich des Hölzchens.

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